TeddysDreams-Das Therapiekonzept
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Kindgerechte Behandlung bei Rechenschwäche und Dyskalkulie

Was ist eine Dyskalkulie?
Unter Rechenschwäche oder Dyskalkulie versteht man eine »Teilleistungsstörung« bei ansonsten guter Intelligenz und guten Leistungen in anderen Fächern. Eine Rechenstörung zeigt sich in der Regel bereits in der Grundschule beim Erlernen der Grundrechenarten.

Worin liegen die Ursachen?
Nach neueren Erkenntnissen der Gehirnforschung sind Rechenstörungen meist nicht die Folge mangelnder Intelligenz. Kinder mit Dyskalkulie haben häufig Defizite oder Blockaden in den Bereichen der Wahrnehmung, vor allem der Grundwahrnehmung, und der Motorik sowie auf den Feldern der Konzentration und der Merkfähigkeit. Diese sind jedoch wichtige Voraussetzungen, damit das Rechnen gelingen kann.

Wie erkenne ich, ob mein Kind unter Dyskalkulie leidet?
Ob Ihr Kind einfach nur Nachhilfe braucht oder eine tiefgehende Therapie angebracht ist, kann man oft schon an folgendem
Fragebogen erkennen:

  1. Löst Ihr Kind auch in der dritten Klasse Rechenaufgaben noch mit seinen Fingern (oder anderen Hilfsmitteln)?
  2. Hat Ihr Kind Schwierigkeiten, rückwärts zu zählen?
  3. Hat Ihr Kind Schwierigkeiten, von einer beliebigen Zahl an weiterzuzählen (116, 117, 118 …)
  4. Hat Ihr Kind Probleme, Nachbarzahlen zu bestimmen? (Was kommt vor und nach der 37?)
  5. Hat Ihr Kind Schwierigkeiten, eine Zahl mit einer Menge zu verbinden?
  6. Hat Ihr Kind Mühe, ein Zahlenbild (206) dem entsprechenden Zahlenwort (zweihundertsechs) zuzuordnen?
  7. Verrechnet sich Ihr Kind häufig um eins? (z.B.12+4=17)
  8. Verwechselt Ihr Kind oft die Operationssymbole > und < oder + und x?
Wenn ein oder mehrere Punkte zutreffen, sollten Sie Kontakt zu mir aufnehmen!

Was passiert bei der Therapie?
Zu Beginn einer kindgerechten Rechentherapie machen wir eine ausführliche Diagnostik. Aufgrund der Testergebnisse entwickeln wir dann einen Therapieplan.

Unser Therapiekonzept ruht im Wesentlichen auf vier Säulen:

  1. Aufbau von Motivation und Selbstvertrauen sowie Auflösung von Lernblockaden;
  2. Systematische »Nachentwicklung« von Mängeln auf den einzelnen Feldern der Wahrnehmung und Motorik, insbesondere der Fingermotorik in Verbindung mit Sprache, als Grundlage für die Vermittlung der Grundrechenarten;
  3. Training von Konzentration, Merkfähigkeit, Vorstellungskraft und Abstraktionsvermögen als wichtige Stützfunktionen für das Rechnen;
  4. Förderung mathematischer Fähigkeiten und Fertigkeiten im elementaren Rechenunterricht.

Die Therapie ist so aufgebaut, dass sie immer die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Kindes berücksichtigt.
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